Bewegungstherapie

Das Therapeutenteam setzt sich aus Sport-, Gymnastiklehrerinnen und Motopädinnen zusammen. Die Kinder nehmen an mehreren Bewegungstherapieeinheiten in der Woche teil, die individuell geplant und in Gruppen- oder Einzeltherapie durchgeführt werden. Eine standardisierte Diagnostik dient als Basis für die Therapieplanung (Motometrie und Motoskopie, z. B. MABC-2, KTK etc.). Die Behandlung umfasst die gezielte Förderung bei Entwicklungsverzögerungen und kombinierten Störungen motorischer Bereiche (z.B. Wahrnehmung, Steuerung, muskuläre Dysbalancen, Grob-, Feinmotorik) sowie die Unterstützung der Körperwahrnehmung und Handlungsplanung. Vor allem im Gruppensetting werden zudem soziale Kompetenzen wie Kontaktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit spielerisch gefördert.

Schwerpunkte der Arbeit spiegeln sich in folgenden Bereichen wieder:

Motopädie

Der Fokus der psychomotorischen Übungsbehandlung liegt auf der Förderung der Grob-, Feinmotorik. Auch die Persönlichkeitsentwicklung und Handlungsfähigkeit mit Selbst-, Sach- und Sozialkompetenz wird gefördert.

Schwimmtherapie

Wasser bietet durch seine physikalischen Bedingungen eine Vielfalt von entwicklungsfördernden Reizen. Diese werden durch spielerische Wassergewöhnungsübungen erlebt. Ein Ziel kann das Erlernen der Schwimmtechnik sein.

Rhythmik

Das Kind wird durch Musik, Bewegung, Sprache und Spiel mit unterschiedlichen Materialien hinsichtlich seiner Körper-, Zeit- und Raumerfahrung sowie Impulskontrolle gefördert.

Entspannungstherapie

In der Gruppe übt das Kind auf spielerische Weise, zur Ruhe zu kommen, seinen Atem zu spüren, Stille zu erleben, Muskeln anzuspannen und zu entspannen. Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsleistungen werden erhöht.

Weitere Bewegungsförderung

z. B. therapeutisches Klettern, Tanzen, Nordic Walking, Zirkuskunst

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